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28.11.2011
Apotheken spenden für Fürther Bündnis für Mobilität
Weihnachtsaktion der Fürther Apotheken: rund 6.300 Euro für Fürther Bündnis für Mobilität

Statt ihren Kunden große Geschenke zu machen setzen die Apotheken in Fürth ihr Weihnachtsbudget auch in diesem Jahr wieder für eine gute Sache ein. Die Apotheker haben kräftig untereinander gesammelt und insgesamt 6.300 Euro für das Fürther Bündnis für Mobilität zusammengetragen.

Den Scheck überreichte Claudia Röck als Stellvertreterin aller Apotheken in Fürth an Katja Streng, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Fürth, persönlich. Ebenfalls vor Ort: Klaus Dieregsweiler von der infra fürth verkehr gmbh und Elisabeth Reichert, Sozialreferentin der Stadt Fürth. Sie alle drei sind Initiatoren des Bündnisses für Mobilität, das finanziell benachteiligte Fürtherinnen und Fürther unterstützt, mit dem ÖPNV unterwegs zu sein.

Scheckübergabe der Fürther Apotheken an die Bürgerstiftung Fürth
Durch ihre Spende sprichwörtlich viel in Fürth bewegen – das ist das Ziel der örtlichen Apotheken. Über die Spende – überreicht von Sprecherin Claudia Röck – freuen sich Klaus Dieregsweiler, Elisabeth Reichert und Katja Streng (die drei Initiatoren des Fürther Bündnis für Mobilität) (von links nach rechts).

„Gerade zur Weihnachtszeit wird viel verschenkt, was nicht unbedingt gebraucht wird“, so Claudia Röck als Sprecherin der Fürther Apotheken. „Deshalb wollen wir Fürther Apotheken mit dem Geld lieber Verantwortung für diejenigen Menschen in unserer Stadt übernehmen, die unsere Hilfe wirklich benötigen.“ Mit der Unterstützung für das Fürther Bündnis für Mobilität werden die Apotheken diesem Anspruch quer durch alle Altersgruppen gerecht. Denn von den sogenannten Mobilitätstalern des Bündnis für Mobilität, die als Zuschuss für Fahrkarten verwendet werden können, profitieren alle sozial benachteiligten Einwohner der Kleeblattstadt: Zum Beispiel der Rentner, der von der Grundsicherung lebt, und dank der Unterstützung bequem zum Arzt fahren und seine Familie besuchen kann. Oder die alleinerziehende Mutter, die SGB II erhält und ihre Tochter nun dank des Zuschusses in den Kindergarten bringen kann. „Wir wollen mit unserer Spende etwas in Fürth bewegen“, erklärt Claudia Röck. „Was liegt da näher, an der Mobilität aller anzusetzen und die zu unterstützen, die sich Mobilität nur schwer leisten können?“

Für das Fürther Bündnis für Mobilität kann sich jeder engagieren:  Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen haben die Möglichkeit, Mobilitätspate zu werden – zum Beispiel mit fünf Euro pro Monat. Dieser Betrag kommt finanziell benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern zugute, die diesen in Form von Mobilitätstalern als Zuschuss zu ihren Fahrkarten erhalten. Den Mobilitätsbonus versteht das Fürther Bündnis für Mobilität als pragmatische Zwischenlösung auf dem Weg zu einem angestrebten Sozialticket. Im Hintergrund wird weiter an möglichen Lösungswegen dafür gearbeitet.

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