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15.07.2011
BürgerstiftungFürth und SpVgg Greuther Fürth beschließen Partnerschaft

Kleeblatt unterstützt zukünftig die vielfältigen Stiftungsaktivitäten – Verein stellt Bande im Stadion zur Verfügung – Präsident Helmut Hack: „Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung.“ – Gemeinsamer Stand auf dem Fürther Grafflmarkt im Spätsommer.

Fürth (4. Juli 2011) – Die Bürgerstiftung Fürth und die SpVgg Greuther Fürth wol-len in Zukunft enger miteinander kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Thomas Märtz, und der Präsident der Spielvereinigung, Helmut Hack, in diesen Tagen getroffen. Damit wurde die lose Zusammenarbeit, die bereits in der abgelaufenen Bundesliga-Saison begon-nen hatte, auf eine feste und zukunftsorientierte Basis gestellt.

Für Thomas Märtz ist die Kooperationsvereinbarung ein weiterer konsequenter Schritt: „Durch die Unterstützung der Spielvereinigung können wir uns als Stiftung noch stärker im Bewusstsein der Fürther Bürgerinnen und Bürger verankern. Wir profitieren vom hervorragenden Image des Kleeblatts und hoffen so, noch mehr Menschen mit unseren sozialen Projekten erreichen und sie dafür begeistern zu können.“ Auch für den SpVgg-Präsidenten ist der Zusammenschluss ein wegwei-sendes Projekt: „Wir bekennen uns seit jeher zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen. Mit der Bürgerstiftung haben wir nun einen Partner, der uns maßgeblich hilft, unsere sozialen Aktivitäten zu bündeln und zielgerichtet einzusetzen. Um hier eine maximale Entfaltungskraft zu schaffen, werden wir uns mit all unseren Möglichkeiten für die Projekte der Stiftung einsetzen.“

Helmut Hack und Thomas Märtz
Wollen sich nachhaltig für die Stadt Fürth einsetzen: Helmut Hack, Präsident der Spielvereinigung
Greuther Fürth (li.), und Thomas Märtz, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Fürth (re.),
freuen sich auf die Zusammenarbeit.

Die Kooperation zwischen Stiftung und SpVgg sieht unter anderem vor, dass Verantwortliche und Spieler bei öffentlichen Auftritten der Stiftung Präsenz zeigen und so zu Botschaftern der guten Sache werden. Darüber hinaus hat der Verein der sozialen Initiative eine 60 Meter lange Bande im Stadion zur Verfügung ge-stellt. In der neuen Bundesligasaison soll, so die Planungen, auch im Rahmen ei-nes attraktiven Heimspiels ein „Sozial-Zuschlag“ von einem Euro erhoben werden, der in voller Höhe den Stiftungsprojekten zugute kommt. Und für den Spätsom-mer haben sich die Partner noch etwas Besonderes ausgedacht: Anlässlich des Fürther Grafflmarkts werden sowohl der Verein selbst als auch etliche Spieler der Profi-Mannschaft ihre Keller und Dachböden „mal kräftig ausmisten und die kost-baren Schätze auf einem gemeinsamen Stand“ zugunsten der Stiftung feilbieten, so Helmut Hack.

Thomas Märtz, selbst bekennender SpVgg-Fan, ist sich sicher, dass diese Aktivi-täten der Stiftung einen Schub geben werden: „Wir brauchen dringend weitere Stifter und auch Spender, um notwendige Projekte finanzieren zu können.“ Der-zeit zählen die Verantwortlichen rund 100 Stifter, die gemeinsam ein Stiftungs-vermögen von rund 100.000 Euro aufgebracht haben. Um jedoch nachhaltig et-was bewegen zu können, sind deutlich höhere Mittel erforderlich. Aus diesem Grund hat die Stiftung das ehrgeizige „Projekt 1.000“ ausgerufen. Thomas Märtz: „Fürth hat rund 100.000 Einwohner. Unser Ziel ist es, davon ein Prozent, also 1.000 Menschen, als Stifter zu gewinnen. Damit hätten wir sicherlich eine gute Basis.“

Im Fokus der Stiftungsaktivitäten stehen Kinder und alte Menschen. „Sie werden meist am stärksten von sozialen Schieflagen getroffen. Nicht selten sind sie auf-grund von wirtschaftlichen Engpässen vom sozialen Leben ausgeschlossen oder ziehen sich selbst in die Isolation zurück“, sagt Thomas Märtz. Ganz gleich, ob Kinder oder Senioren – die Akteure der Bürgerstiftung Fürth verstehen sich als Solidargemeinschaft. Oder, wie es Thomas Märtz formuliert: „Wir sind Fürther Bürger, die sich für Fürther Bürger engagieren. Und das tut allen gut!“ Ein Grundsatz, den Helmut Hack voll und ganz für die Spielvereinigung unterschrei-ben kann. Helmut Hack: „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam einiges erreichen werden und vielen Menschen in unserer Heimat dadurch ein Stück mehr Lebens-qualität bieten können.“

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