Bürgerstiftungen

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger besinnen sich auf ihre Eigenverantwortung und setzen sich aktiv für gemeinnützige Belange in ihrer näheren Umgebung ein. Dadurch erlebt auch die Rechtsform der Stiftung einen enormen Zulauf. Eine Bürgerstiftung ermöglicht es jedem - auch mit kleinen Geldbeträgen - Stifter zu werden und so einen dauerhaften Beitrag für seine Stadt zu leisten. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit sind sie wie kaum eine andere Institution in der Lage, die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen.

Seit 1996 gibt es Bürgerstiftungen in Deutschland. Sie entstanden nach dem Vorbild der us-amerikanischen »community foundations«. Die erste »Community Foundation« wurde 1914 in Cleveland, Ohio errichtet. Es gibt gegenwärtig über 600 "Community Foundations" in den USA. Mit einem Gesamtvermögen von rund 25 Mrd. US Dollar sind sie zu wichtigen Akteuren im öffentlichen Leben der Amerikaner geworden.

In Deutschland gibt es derzeit 275 Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen tragen. Das Gütesiegel wir an Bürgerstiftungen verliehen, deren Satzungen die »10 Merkmale einer Bürgerstiftung« erfüllen. Das Gesamtkapital der deutschen Gütesiegelbürgerstiftungen beträgt insgesamt 208 Millionen Euro (Stand 2011). An Fördermitteln ausgeschüttet wurden im Jahr 2011 über 12,3 Mio Euro.


www.die-deutschen-buergerstiftungen.de
www.aktive-buergerschaft.de